Mehr als 80 Aussteller und ein Rahmenprogramm begeisterten die zahlreichen Besucher bei der diesjährigen Tischmesse in der Jahnhalle. Zur Eröffnung hatte sich bereits eine große Menge an Teilnehmern und Gästen versammelt, um zu hören, was Bürgermeisterin Susen Katter, die SPD-Bundestagsabgeordnete Lina Seitzl und der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Stetter in ihren Ansprachen über die Stockacher Wirtschaft und verwandte Themen sagten.

Susen Katter hob hervor, dass die Unternehmenslandschaft in Stockach und der Verwaltungsgemeinschaft sehr vielfältig und lebendig sei – dies zeige auch die elfte Tischmesse. „Ich bin stolz und dankbar dafür, dass es so bei uns aussieht“, sagte sie in der vom Adhoc-Ensemble der Musikschule umrahmten Eröffnung. Die mehr als 80 Aussteller würden zeigen, was die Region zu bieten hat und was hinter den Firmen steckt. Zudem lade die Messe auch ein, neue Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen.
Gesundheit ist großes Thema bei Tischmesse
Stockach und Umgebung haben wirklich ein unglaubliches Portfolio an großen Firmen, Start-Ups und Kleingewerben. Aus allen Sparten und in allen Größen waren diese dabei, um sich vorzustellen oder um Mitarbeiter und Azubis zu werben. Die Firma STS Spezial-Transformatoren-Stockach GmbH & Co. KG im Industriegebiet Hardt zum Beispiel sucht immer Mitarbeiter, da sie kontiniertlich wächst. Das Krankenhaus Stockach ist ebenfalls ein großer Arbeitsgeber und natürlich wichtig für die Gesundheitsversorgung vor Ort. Sein Stand und der des Krankenhausfördervereins standen zusammen in der ersten Reihe.

Das Thema Gesundheit nahm an vielen Ständen und im Rahmenprogramm eine große Rolle ein. Man konnte deutlich sehen, dass viele Menschen an den Ständen der Malteser, Bekra usw. stehenblieben und sich dort konkret über die Angebote informierten – Hausnotruf, Hilfe zuhause und vieles mehr. Im Rahmenprogramm gab es unter anderem auch etwas über Erste Hilfe und Wiederbelebung.
Hinter manchen Firmen steht viel Mut
Eigentlich gab es fast nichts, was es nicht gab – so vielfältig waren die Stände. Und was Frauen alleine hinbekommen und wie mutig sie ihre Träume verwirklichen zeigten auch einige Teilnehmerinnen, zum Beispiel Glückstreffer mit Second-Hand Brautmode oder Sattlermeisterin Eva Müller, die sich noch recht frisch mit einer eigenen Bootssattlerei selbstständig gemacht. Auf ihrem Ausstellungstisch hatte sie ein Mini-Outdoorsofa dabei – es war zwar eine Arbeitsprobe, aber wäre auch perfekt für jeden Katzenbesitzer.



Tiefgang war übrigens auch dabei – wortwörtlich doppelt und dreifach könnte man sagen: Doppelt an einem Tisch und zur Berichterstattung sowie dreifach, da mein Stand eine Kombination aus „Ramona Löffler Fotografie und Deko“, „Tiefgang“ und der neuen „Kreativschmiede Bodensee“ war. Als Ausstellerin, Besucherin anderer Stände und Journalistin finde ich die Messe wieder sehr gelungen. Sie findet alle zwei Jahre statt und neben bekannten Gesichtern von 2024 waren auch neue Firmen und Kleingewerbe dabei.
Besucher strömen durch die Gänge
Das neue Rahmenprogramm für die Besucher war toll und die Bewirtung der Metzgerei Knoll traf auch wieder ins Schwarze, wie man an den zeitweise vollen Tischen sehen konnte. Dass es dieses Mal auch Vorträge gab und draußen weitere Stände sowie ein THW-Fahrzeug zum Anschauen stand, ergänzte die Messe wunderbar.
Wie beliebt die Veranstaltung bei den Teilnehmern ist, wurde in der Eröffnungsrede klar: Susen Katter erzählte, die Plätze seien eigentlich schon vor dem offiziellen Bewerbungsstart ausgebucht gewesen. Sie sind begehrt und die Besucherzahlen bestätigten, wie beliebt die Messe bei den Menschen ist. Der Strom riss kaum ab – von 10.30 bis 17 Uhr waren zahlreiche Gäste unterwegs.



































Schreibe einen Kommentar