Nicht nur schauen, sondern auch selbst machen: Das galt beim von Anna Vormeyer initiierten Aktionstag zur Wiederbelebung und gleichzeitig Feuerwehr-Tag in Ludwigshafen. Verschiedene Blaulichtorganisationen, Apotheker, Ärzte und weitere Engagierte zeigten an verschiedenen Stationen, was im Notfall wichtig ist. Und das aus allen möglichen Perspektiven.

Die Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen hatte mehrere Übungen vorbereitet – wer wollte konnte dabei selbst als Laie anpacken. Erst zeigten die Einsatzkräfte, wie Schläuche und anderes Equipment zusammengebaut werden müssen und dann durften Freiwillige selbst unter Anleitung der Experten mitmachen. Auch Kinder und Jugendlichen waren dabei willkommen und mit Eifer dabei. Der Ludwigshafener Abteilungskommandant Frank Renner moderierte und erklärte alles.
Spontanes Mitmachen bei Feuerwehrübung
Im Gespräch mit Tiefgang beschrieben Frank Renner und Gesamtkommandant Steffen Bretzke, dass die verschiedenen Übungen die Arbeit der Feuerwehr anschaulich machen sollten und auch vermitteln sollten, wie sich zum Beispiel Feuer und Rauch ausbreiten. So zeigten die Einsatzkräfte bei einer Übung, wie die Atemschuztztrupps in Innenräumen vorgehen. Dazu wurde der Umriss eines Raums aus Bierbänken auf die Wiese gestellt. Und zur Simulation, wie sich ein Zimmerbrand ausbreitet, gab es ein kleines Zimmermodell in einer Holzkiste.

Beim Blick auf die zahlreichen Besucher, die Neues lernen und Wissen auffrischen wollten, freute sich Steffen Bretzke. „Es ist ein tolles Event und viele machen mit.“
An allen Stationen bildeten sich immer wieder Menschentrauben. Apotheker Ariel Wagner hatte aufmerksame Zuhörer als er die Notfalldose erklärte, in die man wichtige medizinische Infos steckt. Die Dose kommt in den Kühlschrank, ein Hinweisaufkleber an die Wohnungstür. Sollte etwas passieren, wissen die Einsatzkräfte dann, dass und wo es Infos zu Vorerkrankungen und Medikamenten gibt.
Medizinische Hilfe in verschiedenen Ausprägungen
Der Stand daneben bot nicht nur Infos zur Stammzellenspende und der Organspende, sondern man konnte auch direkt einen Organspenderausweis mitnehmen und mit Wattestäbchen und einem Formular alles für die Typisierung und Aufnahme in eine Stammzellenspender-Kartei erledigen.

THW und Feuerwehr zeigten verschiedene Fahrzeuge und das DRK und die Feuerwehr führten an Puppen Wiederbelebungsmaßnahmen vor. Wie man jemanden in die stabile Seitenlage bringt, konnten die Besucher entweder aneinander testen oder es stellten sich auch Feuerwehrmitglieder dafür zur Verfügung.
Zwischen so vielen Infos und Aktionen gab es natürlich auch eine Stärkung: Die Feuerwehr bot Grillwürste und Getränke an.


























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