Der Fassanstich und das Heimspiel der Schlagerband Papis Pumpels zur Eröffnung des diesjährigen Schweizer Feiertags in Stockach wärer fast ins Wasser gefallen – stattdessen ließen sich die Feierwilligen nicht vom Regen abhalten. Der Auftritt zum Auftakt des Stadtfests musste nur deutlich nach hinten verschoben werden, bis das Unwetter mit Blitz und Donner über Stockach weggezogen war.

Schon vor dem Fassanstich mit Bürgermeisterin Susen Katter, Narrenrichter Michael Zehnl, den Vertretern der Firma Kammerer und Mitgliedern der Yetis machte der Himmel seine Schleusen auf. Beim Fassanstich blieb es von oben trocken – nur aus dem Fass entwich einiges ehe die Gläser mit Freibier gefüllt werden konnten.
Unwetter bringt Zeitplan durcheinander
Ein Gewitter wirbelte dann den Zeitplan durcheinander. Kultuamtsleiterin Corinna Bruggaier und die Bürgermeisterin mussten beim beginnenden Regen auf der Bühne aus Sicherheitsgründen den Auftritt der Pumpels verschieben. Corinna Bruggaier verwies auf das Honold-Haus, die Adler Post und das Kulturzentrum als Schutzorte während des Gewitters.

Tatsächlich blieben viele aber auf dem Gustav-Hammer-Platz an den Bewirtungsständen und harrten dort bei Essen und Trinken fast anderthalb Stunden aus. Die Besucher, die das Kulturzentrum aufsuchten, hatten die Chance die Pumpels zu sehen, da dort ihre Garderobe waren. Der eine oder andere konnte so ein Foto oder Selfie ergattern oder eine spontane Jamsession des dreiköpfigen Jugendblasorchesters der Pumpels miterleben.
Die Musiker waren mindestens so frustriert wie die Gäste. Lange blieb unklar, ob oder wann es weitergehen kann. Die Anspannung war auch bei Corinna Bruggaier sehr groß, da sie die Verantwortung trug und entscheiden musste, ob es draußen sicher genug war. Sie hatte ständig einen Blick auf die Wetter-Apps und war im Austausch mit der Security.

Große Freude und tolle Stimmung
Schließlich fiel die Entscheidung, es ab 21 Uhr zu versuchen. Dass es nochmal ein paar Minuten später wurde, störte niemanden mehr, als die Pumpels unter tosendem Applaus und Jubelrufen auf die Bühne kamen. Der Gustav-Hammer-Platz war voll – die Zuschauer trugen Regenponchos oder hatten Schirme während der Regen prasselte. Und eigentlich gehörte dieser Applaus nicht nur der Band, sondern auch dem Team und den Verantwortlichen, die das Konzert trotz Regen doch noch möglich gemacht hatten.

Rainer „Papi“ Vollmer heizte mit seiner Truppe gekonnt die Stimmung an und die begeisterten Fans in Schlager-Outfits und Festbesucher sangen und tanzten begeistert mit. Man konnte aufgrund der Schirme zwar nicht so viel sehen wie normal, aber die Menschen blieben und feierten trotzdem des ersten Abend des Stadtfests. Später hörte der Regen auf.



















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