Die Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen hatte am Samstag, 21. März, einen ungewöhnlichen Einsatz in Ludwigshafen, der so manche Frage aufwirft. Die Einsatzkräfte wurden am späten Vormittag samt Kräften aus Sipplingen und Stockach alarmiert, weil es einen Feuerschein an einem Gebäude gab. Das stellte sich als vier bis sechs Meter hohe Gasflamme heraus. Ein Mann sei dabei gewesen in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden, einen Flüssiggas-Tank mit einer speziellen Fackel leerzubrennen.

„Im weiteren Verlauf kontrollierten wir die umliegenden Hausfassaden mit Wärmebildkameras und stellten dabei Temperaturen von knapp 100 °C fest“, schreibt die Feuerwehr. Nach Rücksprache mit der Polizei sei aufgrund der hohen Temperaturen das weitere Abbrennen an dieser Stelle untersagt woden. „Nachdem sich die betroffenen Hausfassaden ausreichend abgekühlt hatten, konnten wir den Einsatz beenden“, so die Feuerwehr.
Im Gespräch mit „Tiefgang“ erklärt Gesamtkommandant Steffen Bretzke: „Die Temperatur ist für so eine Fassade mit der Dämmung, aber auch den Rollladen, die aus Plastik sind, durchaus gefährlich und wir waren nah dran das es zu einem schweren Brand gekommen wäre.“

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