Wolf-Dieter Karle (Freie Wähler) hakte in der jüngsten Gemeinderatssitzung wegen dem Einbahn-Abschnitt in der Weißmühlenstraße nach, wo die Umleitungsstrecke aufgrund der Sanierung des Linde-Kreisels verläuft. Er sei von Einwohnern angesprochen worden, da dort nach wie vor die Schilder missachtet werden. Und er selbst hat auch eine klare Meinung zu den Verkehrsverstößen: „Ich finde das unmöglich.“ Sein Vorschlag und seine Frage: „Könnte man dort nicht einen Blitzer aufstellen?“
Die Kollegen und die Polizei hätten dort schon kontrolliert, erklärte Ordnungsamtsleiter Carsten Tilsner. Kontrollen würden auch immer wieder mal stattfinden. Leider könne man die Verkehrsverstöße aber nicht ganz abstellen.
Warum es eigentlich die Einbahnstraße gibt
Zudem kam in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, warum dort eigentlich die Einbahnregelung herrscht. Tilsner erläuterte, dass der Grund an der Umleitungsstrecke und vor allem dem Lastwagenverkehr liege. Dieser könne bei der Eisdiele schlecht ein oder ausfahren, ohne Schäden zu verursachen.
Jeder, der in dem Bereich vor der Einbahnregelung die Umleitung genutzt hat, weiß auch aus eigener Erfahrung, wie es sich in dem Abschnitt durch parkende Autos gestaut hat. Während zwischen Kreuzung und Aldi Parkverbot herrscht, dürfen Autos zwischen Kreuzung und Eisdiele am Straßenrand parken.
Die Frage nach dem Blitzer blieb offen. So einen Einsatz gab es mal in der Radolfzeller Straße, als die Abbiegespur für den Baumarkt, der nun doch nicht kommt, gebaut wurde, und man dort eigentlich nur stadtauswärts fahren durfte. Doch in der Weißmpühlenstraße gilt eine unechte Einbahnregelung. Das bedeutet, Anwohner dürfen zu beiden Seiten einfahren, nur alle anderen nicht. Würde dort ein Blitzer stehen, würden sie geblitzt werden.
In eigener Sache: Ich schreibe Tiefgang ehrenamtlich und gratis. Unterstützt mich hier auf GoFundMe bei den laufenden Kosten, die der Blog hat – danke!

Schreibe einen Kommentar