Kurios: Alte Webcam an neuem Platz löst Verschwörungstheorien aus

Bisher war sie am Kulturzentrum, nun ist sie auf dem Rathaus-Dach: Die Webcam, die es schon viele Jahre in Stockach gibt, soll eine neue Perspektive bieten. Eigentlich wurde es längst mal Zeit, etwas mehr von Stockach zu zeigen, als nur die Hauptstraße. Und dass die vorhandene Kamera genutzt wurde, ist sogar noch nachhaltig. Da der Umzug des kleinen Geräts noch ganz frisch ist, kamen direkt Fragen im sozialen Netzwerk Facebook auf. Und eine Reihe Verschwörungstheorien in den Kommentaren.

Dort ist von Überwachung und angeblich heimlicher Installation der Kamera in der Nacht die Rede – die Debatte nimmt also seltsame Blüten an. Ein Bürger kommentiert sogar am Thema vorbei in Richtung Tempolimits.

Nur eine Nutzerin weist darauf hin, wie normal so eine Kamera ist: „Webcams gibt’s überall. Konstanz, Engen, auf den Bergen, z. B. Wittoh. Außer paar Dächer und dem Himmel sieht man nix.“

Tatsächlich ist das alles vollkommen üblich. Wie es bereits andere Gemeinden getan haben, überarbeitet die Stadt Stockach ihre Internetseite – nähere Infos, was es dabei neues zur Webcam gibt, folgen bald. Und wie in anderen Gemeinden auch gibt es Webcams, an denen sich vielleicht mal der Standort oder die Technik ändert. Die Stockacher Cam liefert Standbilder, ebenso eine Kamera in Ludwigshafen, während zum Beispiel eine Kamera in Sipplingen Livebilder mit Panoramaschwenk bietet.

Comments

Eine Antwort zu „Kurios: Alte Webcam an neuem Platz löst Verschwörungstheorien aus“

  1. Avatar von Karin Nieke
    Karin Nieke

    Liebe Frau Löffler,

    Ihren Artikel über die Vernissage der Ausstellung von Felix Schmitt habe ich voller Neugier gelesen und Ihre Fotos bestaunt.

    In der Ferne in Stuttgart freue ich mich nun ganz still über Ihren Bericht, über den Künstler Felix Schmitt, von dem ich bisher nicht wusste, und dass sein Werk nun in der so schön sanierten Bodmaner Torkel ausgestellt ist.

    Einst in Bodman-Ludwigshafen aufgewachsen, habe ich inzwischen längst nur noch selten mit meiner alten Heimat zu tun. Doch nehme ich gerne ab und zu ein wenig Anteil an dortigen Ereignissen und Entwicklungen.

    Ich freue mich darauf, bald wieder etwas von Ihnen zu lesen. Vielen Dank.

    Freundliche Grüsse
    Karin Nieke

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