Vernissage reihte sich an Vernissage, tolle Musik und vieles mehr: Die Kulturnacht hatte bei ihrer fünften Auflage wieder zahlreiche Anlaufpunkte in der Stockacher Innenstadt. Es gab so viel wie noch nie und einiges neues. So zogen die drei Ausstellungseröffnungen und verschiedenen Kurzführungen an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Themen viele Interessierte an.

Der Auftakt mit der Preisverleihung an die Gewinner des Schülerwettbewerbs zog vor allem die Teilnehmer und ihre Familien an. Das Besondere: Zwei erste Preise, da die Jury sich nicht entscheiden konnte. Die besten Bilder sind in den kommenden Wochen direkt im Schaufenster des Kulturzentrums Altes Forstamt zu sehen, während sich die weiteren Werke durch die Schaufenster der Innenstadt ziehen und zu einem Kunstbummel und -spaziergang einladen.
Tolle Werke zum Thema Wasser
Eine Kurzausstellung „Stockacher Wasserwelten“ von lokalen Künstlern begann in der Kulturnacht und läuft bis 24. September. Der große Saal hat sich dafür in eine Kunstgalerie verwandelt und war bei der Eröffnung sehr gut gefüllt. Die Künstler erzählten entweder auf der Bühne oder direkt an ihren Werken mehr über die Entstehung und die Motive. Die Öffnungszeiten der Wasserwelten sind noch vom 22. bis 24. September jeweils von 17 bis 20 Uhr. Die Finissage mit Apéro ist am Donnerstag um 19 Uhr. Eintritt frei.

Die Künstler sind übrigens: Marina Di Bartolomeo, Ursula Haupenthal, Roland Kamenzin, Waltraud Kuhn, Heidy Meier, Cornelia Pfitzer-Lorenz, Bernhard Rebmann, Marlies Reimann, Sara Rogalli, Monika Rosenberger, Thomas Warndorf, Roland Spohn, Martin Schubert, Christel Neumann und Michaela Hemmer.
Diese Vernissage leitete auch gleichzeitig den musikalischen Teil des Abends ein, da Pianistin Antonia Miller sie mit Klaviermusik zum Thema Wasser untermalte – später gab es zwei Kurzkonzerte von ihr.
Besondere Werke und besondere Rahmen
Die dritte Ausstellungeröffnung war in der VHS, wo Petra Koherr Bilder zeigt, wie man sie noch nie gesehen hat. Hier sind ganze Notizbücher gerahmt, in denen sie auf ihren Reisen Skizzen gezeichnet hat. Einige davon gab es sogar als Postkarten zu kaufen. Die Präsentation der Werke ließ die Besucher staunen: Die Bücher waren in dicke Passepartouts eingelassen, damit man die Seiten nicht herausreißen musste – und ein Teil hatte alte Holzfenster als Rahmen. Das verleiht ein besonderes Flair und sieht sehr schick aus. Diese Ausstellung in den Räumen der VHS Stockach ist bis zum 3. Januar immer zu den Öffnungszeiten zu sehen – es lohnt sich. Eintritt frei.

Die Besucherzahlen lassen sich schwer sagen, da sich die Veranstaltungen über die ganze Oberstadt und Teile der Unterstadt ausdehnten. Die Kirchen waren mit dabei, das Stadtmuseum und das Seilermuseum. Überall konnten die Besucher kostenlos schauen und lauschen – oder auch meditieren. Snacks und Getränke boten hier und da eine kleine Stärkung.
Direkt am Alten Forstamt zogen die Tische des Stadtarchivs mit verschiedenen Aktionen Neugierige an. Das Stadtarchiv war zum ersten Mal bei der Kulturnacht dabei und stieß auf großes Interesse. Auch die Führungen, bei denen Julian Windmöller und Dominik Rimmele in historische Rollen schlüpften hatten guten Zulauf.















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