Initiative SeeDich lädt ein und stellt ihre Aktivitäten vor

Jetzt geht es richtig los: Die neue Initiative SeeDich in Bodman-Ludwigshafen stellt sich am Montag, 29. Juni, 18 Uhr, im Dachgeschoss des Rathauses der Öffentlichkeit vor. Inzwischen ist klar, dass die Gruppe die barrierefreie Mensa der Sernatingen-Schule für Veranstaltungen nutzen darf und bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Sinne von Nachbarschaftshilfe über die Gemeinde versichert ist – das gab Bürgermeister Christoph Stolz kürzlich im Gemeinderat bekannt. Birgit Martens hatte SeeDich im Frühling im Gemeinderat vorgestellt und um entsprechende Unterstützung gebeten, die der Rat später nichtöffentlich beschlossen hatte.

SeeDich kooperiert mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde und hat auch Unterstützung durch die Gemeinde Bodman-Ludwigshafen. Ihr Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen. Anders als klassische Nachbarschaftshilfen in anderen Orten, geht es aber nicht primär darum, Leistungen zu erhalten oder zu tauschen, sondern die Geselligkeit und einsame Menschen mit anderen für Aktivitäten zusammenzubringen.

Neues Logo, regelmäßige Abende und mehr

Birgit Martens erzählt, was sich seit der Vorstellung der Initiative im Gemeinderat noch so getan hat. Die Mitglieder hätten sich regelmäßig getroffen und die weitere Planung vorangetrieben. Künftige Abende in der Sernatingen-Schule sollen immer auf drei Säulen aufgebaut sein und neue Mitglieder sowie Gäste seien willkommen. So ist an den Abenden auch eine Kennenlernrunde vorgesehen, ein Thema, sich gemütlich unterhalten und es soll eine Pinnwand für Gesuche und Angebote geben. Als Beispiele nennt Birgit Martens Hilfe beim Umgang mit dem Smartphone oder gemeinsames Singen.

Inzwischen sei die Gruppe auch schon gewachsen und sie hat ein neues Logo bekommen, bei dem die beiden e von SeeDich fröhliche, sprechende Smileys sind. Dementsprechend beschreibt sich die Initiative auf dem Info-Flyer: „Von Bürgern für Bürger. Neu. Der Nachbarschaftstreff: Miteinander in Bodman-Ludwigshafen. Für Jung, Mittel und Alt. Aktivitäten, Austausch, Gemeinschaft, Unterstützung“, steht dort.

Ideen und Mitglieder sind immer willkommen

„Der Treff soll eine zentrale Drehscheibe sein“, erklärt Birgit Martens. Dann können und sollen sich Untergruppen entwickeln, in denen sich zum Beispiel Menschen für gemeinsamen Sport und andere Dinge zusammenfinden. Eine Hoffnung dabei sei, dass die eine Gruppe bilde, die Einwohnern beim Einkaufen hilft oder Fahrdienste machen können. Sie hofft auch, dass viele Leute zum Infoabend kommen und regelmäßig dabei sein werden.

Obwohl alles schon sehr konkret ist und einen deutlichen Kurs hat, betont Birgit Martens aber auch: „Es ist ein Konstrukt, das sich entwickeln soll und nichts Fertiges.“ Sie und ihre Kollegen stellen am 29. Juni die kommenden Aktivitäten vor, weitere Ideen seien immer willkommen. An dem Abend gibt es übrigens auch zum ersten Mal das SeeDich-Lied zu hören.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert