Die Stockacher Oberstadt ist jetzt eine Kinderstube für gefiederten Nachwuchs: Im Falkennest in der evangelischen Kirche hat das Schlüpfen begonnen. Mindestens drei Küken sind schon aus dem Ei raus und Mama Falke hat schützt es mit ihren aufgeplusterten Federn, während sie die drei Geschwister ausbrütet. Insgesamt waren es sechs Eier.
Auch im Storchennest auf dem Kriegerdenkmal bei der katholischen Kirche ist einiges los. Laut Anwohnern waren anfangs offenbar vier Küken im Nest, doch eines sei irgendwann auf dem Boden gelegen. Das ist leider der Lauf der Natur, dass das schwächste Küken oder ein totes Küken rausgeworfen wird.
Störche werden immer größer
Wie es mit den drei anderen Storchen-Küken weitergeht und ob alle durchkommen, bleibt nun spannend. Wenn einer der Störche sie nicht gerade unter dem Gefieder wärmt, kann man ihre Köpfchen sehen. Der Storch, der nicht im Nest ist, bringt auch immer wieder Futter – zur Fütterungszeit kann man dann auch sehen, wie die Kleinen ihre Köpfe hochstrecken, um etwas abzubekommen.

Ein Storchenei ist nur wenig größer als ein Hühnerei, aber die Küken legen in den ersten Wochen mächtig zu und werden schnell größer. Man kann sie also von Tag zu Tag besser von der Straße aus sehen.
Die Falken wohnen wettergeschützt
Und die Falken? Das Nest liegt so, dass man es von der Straße aus gar nicht sehen kann. Man kann höchstens Mal einen Falken an einer bestimmten Stelle ins Gemäuer reinfliegen sehen. Dafür sitzt man aber mit der Webcam in erster Reihe.
Irgendwo müsste auch der Falken-Papa sein, aber auf der Webcam habe ich ihn bisher noch nicht erwischt. Dafürt sieht man, wie der Nachwuchs die Mama schon auf Trab hält: Sie muss ständig ihre Position verändern, um alles unter den Federn zu behalten.
In der ersten Zeit haben kleine Falken und Störche übrigens noch keine Federn, sondern einen Flaum. In dieser Zeit sind sie auf die Wärme ihrer Eltern angewiesen. Die Falken sind ohnehin wettergeschützt, aber bei den Störchen wird es bei Kälte oder Nässe kritisch, solange der Nachwuchs noch keine eigenen schützenden Federn hat.



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