Großartige Stimmung, tolles Essen und eine wunderbare Gemeinsamkeit prägten die diesjährige Auflage von „Stockach is(s)t bunt“ in der Stockacher Oberstadt. Die Straße war wieder eine Festmeile der Gemeinsamkeit, die zeigte, wie gut sich alle Kulturen miteinander verstehen und wie alle an einem Strang ziehen.
Das Bühnenprogramm machte gute Laune und eine Tänzerin aus dem Senegal animierte das Publikum vor der Bühne gemeinsam mit ihr zu tanzen. Vor allem die Kinder waren sofort dabei. Gruppen verschiedener Alter und Kulturen zeigten ihr Können und erhielten viel Applaus.

Auch die Essensstände waren große Besuchermagnete. Während die Stadtmusik mit Getränken bewirtete, gab es bei der Diakonie und Kulturbrücke selbstgemachte Geriche aus verschiedenen Ländern, die die Gäste ins Schwärmen brachten. Auch Bürgermeisterin Susen Katter, die mit ihrem Mann und ihren Kindern beim Fest war, zeigte sich von den Gerichten begeistert. Natürlich gab es auch die beliebten einheimischen Dünnele der Laufnarren und die Bürgerstiftung Stockach machte für den guten Zweck leckere Crepes. Am Stand daneben gab es auch klassische Pommes und mehr. Mit anderen Worten: Für jeden war etwas dabei und jeder konnte Dinge probieren, die er bisher vielleicht noch nicht kannte.
Besucher schaffen ein besonderes Kunstwerk
Der lange Tisch, der sich durch die Hauptstraße zog, füllte sich zunehmend. Und ein zweiter Tisch mit einem besoderen Banner ebenfalls. Rund um den Schriftzug „Stockach ist bunt“ konnte jeder (s)ein Gesicht ausmalen. Dazu gab es in verschiedenen Farbtönen vorgemalte ovale Flächen. Die Vielfalt, die dabei entstand, war beeindruckend: Sehr relatische Gesichter und künstlerische Darstellungen mischten sich. Auch hier wurde es bunt.

Die Kinder hatten bei den Spielmöglichkeiten und den Zaubershows von Mike Magic viel Spaß. Er kreierte auch mit Luftballon-Schlangen Blumen, Schwerter und lustige Tiere für sie.
Ein Leuchtfeuer der Gemeinsamkeit
Susen Katter sagte, sie freue sich, wie diese Veranstaltung die Vielfalt und Offenheit in Stockach zeige. Die Stadt brauche diese Vielfalt und profitiere davon: „Wir müssen nicht alle gleich sein. Wir sind verschieden, aber wir sind alle Stockach.“ Das sei die schöne Botschaft bei diesem Fest.
Sie finde es großartig, wie alle ihre Traditionen und Gericht zu „Stockach is(s)t bunt“ mitbringen und miteinander ins Gespräch kämen. „Ich bin stolz auf das Fest und alle, die sich einbringen.“

Kulturamtsleiterin Corinna Bruggaier war ebenfalls begeistert, wie viele Besucher in der Hauptstraße waren und wie gut das Fest wieder ankam. Sie hob im Gespräch hervor, dass es eigentlich schon am Vorabend mit dem deutsch-türkischen Theater Ülum im Bürgerhaus Adler Post begonnen hatte und man dort sogar viele neue Gesichter gesehen habe, also die Aufführung Menschen angezogen habe, die bisher noch nie dagewesen seien.


























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