Wenn alles klappt, ist das Nest unter dem Dach der evangelischen Melanchtonkirche in Stockach auch dieses Jahr wieder eine Kinderstube für Falken. 2025 konnte man dort zuschauen, wie ein Pärchen gebrütet und vier Jungen großgezogen hat. Jetzt ist das Nest wieder belegt, die Kamera aktiv und einer der Turmfalken sitzt da, um zu brüten.

Dabei sah es noch vor Kurzen nicht so aus, als ob es noch etwas wird. Das Nest unter dem Kirchendach war leer, dafür war ein anderes in der Nähe besetzt. Als klar wurde, dass doch noch ein Falkenpaar eingezogen ist, hat die Stadtverwaltung die Webcam wieder in Betrieb genommen. Man kann als Live zuschauen, was dort los ist. Und es gibt sogar Ton, wobei das erst so richtig interessant wird, wenn in ein paar Wochen kleine Küken fiepsen.
In einem Monat könnte es soweit sein
Jetzt heißt es erst mal geduldig sein: Die werdende Mama sitzt auf ihren Eiern – fünf Stück, wenn ich richtig gezählt habe. Auf jeden Fall aber gesichert vier. Man muss den richtigen Moment erwischen, um es zu sehen, denn sie steht nur selten auf und manchmal nur extrem kurz, um sich ein bisschen zu drehen. Ihr Gefieder verdeckt dabei meist einen Teil der Eier.
Sie sitzt sehr lange ganz ruhig, die Augen sind dabei oft geschlossen, als ob sie gleich einschläft. Ihr Gefieder ist aufgeplustert, damit sie die Eier gleichmäig bedecken kann.
Natürlich bleibe ich dran, verfolge, was aus dem Nachwuchs wird und halte auf „Tiefgang“ auf dem laufenden. Turmfalken brüten übrigens 28 bis 32 Tage.
Die Zugangsdaten zur Kamera gibt es übrigens hier auf der Internetseite der Stadt Stockach.

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