Die Stockacher Feuerwehr ist momentan stark gefordert. In der Nacht zum 2. April gab es einen Löscheinsatz am historischen Schiesse-Gebäude in der Heinrich-Fahr-Straße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte seien Flammen im Bereich des obersten Stockwerks sichtbar gewesen, schreibt die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung.

Aufgrund der Lage seien die Führungsgruppe sowie die Abteilungen Mahlspüren im Hegau, Mahlspüren im Tal/Seelfingen und die Abteilung Espasingen alarmiert worden. „Außerdem wurden die Drohnengruppe des Landkreises, eine Drehleiter und ein Abrollbehälter Atemschutz aus Radolfzell sowie der Kreisbrandmeister und ein Fachberater des THW nachgefordert“, so die Feuerwehr. „Vom Brand betroffen waren die Sozialräume und daran angrenzende Lagerräume einer Firma.“

Die Feuerwehr habe das Feuer mit mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff sowie mit den beiden Drehleitern von außen bekämpft. Nach etwa zwei Stunden sei der Brand gelöscht gewesen.“ Die Dachhaut wurde danach noch mit Hilfe der Drohne und mit Wärmebildkameras kontrolliert. Im Gebäudeinneren mussten teilweise Trockenbauelemente entfernt werden, um dahinter befindliche Glutnester zu löschen“, schreibt die Feuerwehr weiter.
Rund 90 Feuerwehrangehörige, Polizei sowie der Rettungsdienst der DRK Ortsvereine Stockach, Radolfzell und Singen, waren im Einsatz. Durch den Einsatz sei es an der Schiesser-Kreuzung zu Verkehrsbehinderungen gekommen.
Die Polizei teilte zudem mit, dass ein Anwohner den Brand gemeldet habe und rund 500.000 Euro Schaden entstanden seien.

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