Regen am Mittag hatte Auswirkungen am Abend: Der Hemedglonker-Umzug in Stockach hatte viele Teilnehmer, doch die riesige Strohpuppe auf dem Gustav-Hammer-Platz trotzte zunächst den Flammen. Der Hemedglonker war so nass, dass es dauerte, bis die kleinen Feuerstellen mehr wurden.
Zwischenzeitlich schienen die Flammen sogar auszugehen und die Feuerwehr musste nachhelfen. Die Einsatzkräfte sichern zwar immer traditionell diese Veranstaltung am Fasnachtsmontag ab, aber es hat schon etwas Ironisches, wenn die Feuerwehr, die sonst löscht, hier die Flammen antreiben muss.

So brauchte es also HIlfe, damit das Feuer weiterbrannte und an an der Figur hochstieg. Schließlich war aber der PUnkt erreicht, an dem sich die Flammen gut von alleine ausbreiteten. Im Vergleich zu anderen Jahren war es trotzdem etwas schleppend. Ein trockerer Hemedglonker stand oft in weniger als fünf Minuten in hellsten Flammen – dieses Mal war es eher eine gemütliche Fahrt bei mittlerem Tempo.
Die beiden Tannen, die auf den Armen des Glonkers befestigt waren, hatten so eine längere Galgenfrist. Erst brannte langsam die eine, doch die andere fing erst Feuer, als der Balken kippte und die Figur in sich zusammenbrach.

Natürlich war wieder ein bisschen Feuerwerk versteckt. Das explodierte dieses Mal nicht alles auf einmal, sondern verteilter. Als das Feuer aus dem Glonker einen dreieckigen Haufen gemacht hatte, zündete sogar noch ein Nachzügler.
Die Besucher hatten auf jeden Fall viel Spaß und sangen mit, als die Hans-Kuony-Kapelle, die schon beim Umzug mitgelaufen und gespielt hatte, auch beim Feuer für Unterhaltung sorgte. Je niedriger das Feuer wurde, desto mehr leerte sich der Platz. Viele zogen in das Bürgerhaus Adler Post zum Hemedglonker-Ball der Marketenderinnen weiter.
Ein Video vom Hemedglonker-Umzug und -Verbrennen folgt am Dienstagvormittag




























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