Das ging wohl schon in die Tausende: Über den ganzen Samstag, den Tag der offenen Marienschlucht zur Wiedereröffnung nach elf Jahren Sperrung, strömten Besucher aus allen Himmelsrichtungen heran. Die MS Großherzog Ludwig wurde mit jeden Halt voller, erzählte Gästeführerin Eva Hübner, die dabei war.
Alleine das Schiff brachte mit der ersten Kursfahrt eine dreistellige Besucherzahl. Viele kamen auch mit Autos oder Pendelbussen über den Parkplatz bei Langenrain und liefen durch den Wald zur Schlucht. Andere wanderten auf verschiedenen Wegen zu dem Naturjuwel auf dem Bodanrück.

Die Anreisen waren zum Teil weit und sogar nicht einfach. So erzählte die Gästeführerin von einer Dame, die extra für eine Wanderung durch die Schlucht mit Zug und Bus von Nürtingen an den Bodensee gekommen war – und abends so wieder nachhause.
Auf dem Panoramasteg in der Schlucht und an den Aussichtskanzeln herrschte enormer Betrieb. Da konnte es schon mal eng werden oder etwas Stau entstehen. Im Festzelt auf dem Parkplatz über der Schlucht war ebenfalls jede Menge los. Dort konnten sich die Besucher stärken und es war eine der Stellen, an denen es auch Unterhaltung gab. Für den Tag der offenen Schlucht hatten mehrere Vereine oder Initiativen etwas vorbereitet. Auch Vertreter der Gemeinden waren aktiv.

Obwohl der Wetterbericht in den vergangenen Tagen noch Zweifel geschürt hatte, ob es trocken bleibt, war die erste Tageshäfte sonnig. Erst am Mittag zogen langsam Wolken auf und schließlich regnete es.



Hier gibt es Einblicke in die Reden, Fakten, Hintergründe und lustigen Anekdoten beim Festakt mit dem Regierungspräsidenten am Freitagnachmittag:

Schreibe einen Kommentar