Wer hätte gedacht, dass so viele Herz-Steine am Ufer von Ludwigshafen liegen? Alexander Kupper fand sie alle und baute sie in seine Steinbalance-Werke ein. Die Spaziergänger waren fasziniert und beeindruckt. Sie blieben stehen, sahen ihm zu, wie er scheinbar die Gesetze der Schwerkraft überwand und sechs oder sieben Steine an ihren Spitzen übereinander stapelte.

Der Wind war zwar so stark, dass nicht alles stehenblieb, aber die Herzen trotzten ihm. Vielleicht schafft es das eine oder andere Werk durch die Ostertage und bietet beim Osterspaziergang auch noch was zu schauen – und fotografieren. Vor allem zwei Herzen nebeneinander zogen viele an, die es fotografieren wollten.
Skulpturen in verschiedenen Orten
Alexander Kupper stammt aus Meßkirch, ist aber mit dem Fahrrad viel am Bodensee unterwegs. Im Gespräch erzählte er, er habe auch schon in Bodman oder Sipplingen Steinbalance-Skulpturen gebaut. Er sei unglaublich gerne am See unterwegs und beantwortet auch immer wieder die Fragen der Erwachsenen und Kinder zu den Steinen.

Und wie ist das mit den Herzen? Er wusste schon, dass solche Steine zwischen Zollhaus und dem Kiesstrand des Schlössleparks liegen. „Meist sind sie unter Wasser“, sagt er. Tatsächlich ist der Pegel momentan sehr niedrig. So liegt mehr vom Ufer frei als zu anderen Jahreszeiten.
Kupper ist übrigens Industriemechaniker, hat aber eine sehr kreative Ader. Das zeigt sich nicht nur bei der Steinbalance, sondern er macht auch Armbänder mit echten Steinperlen, also zum Beispiel Amnethyst, Jade oder Katzenauge. Davon hat er immer eine Auswahl dabei und begeistert die Passanten gleichermaßen.





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