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Großer Erfolg: 5500 Artikel gehen bei Kleiderbörse in der Jahnhalle über die Kasse

Günstige Kleidung und 2100 Euro Spendengelder: Die einen konnten bei der Frühlings-Kleiderbörse in der Jahnhalle Second-Hand-Sachen finden, drei gemeinnützige Projekte erhielten außerdem den Erlös der vergangenen Herbstbörse. Die Veranstaltung lief mit einer beeindruckenden Routine ab und zeigte einmal mehr, wie wichtig sie für Stockach und die Umgebung ist.

Schwangere durften wie immer früher rein und konnten sich mit günstigen Babysachen eindecken. Für alle anderen öffnete sich die Tür eine halbe Sunde später und die Jahnhalle wurde dann zum Bienenstock: An allen Tischen und somit allen Kleidergrößen für Kinder und Erwachsene fanden Shirts, Hosen und mehr ihre Wege in die Einkaufstaschen. Beim Spielzeug dasselbe Bild.

Großes Helferteam macht alles möglich

Sabrina Stoffel, die an der Spitze des Orga-Teams steht, erzählt im Gespräch, dass die Anbieter dieses Mal rund 15.000 Artikel in Komission gegeben hätten – am Ende des Vormittags waren 5500 davon verkauft. Die zahlreichen Helfer, die am Vorabend alles nach Größen, Schuhen, Taschen, Hüten usw. sortiert hatten, sorgten nach dem Ende der Veranstaltung dafür, dass alles wieder nach

Anbieternummer in die mitgebrachten Kartons und Boxen verteilt wurde. Bei der Abrechnung erfuhren die Anbieter dann, was sich von ihren Sachen verkauft hatte und sie erhielten den Erlös in bar – abzüglich 15 Prozent Gebühren. Dies sind nicht nur für Unkosten, sondern auch um an Vereine oder Projekte in Stockach Spenden verteilen zu können.

Das Team übergab während der laufenden Börse drei Spenden für Dinge, die zum Teil schon umgesetzt wurden, zum Beispiel 600 Euro für Fahrradständer an der Bushaltestelle in der Berlinger Siedlung. Außerdem fließen 1000 Euro in Wing Tsun-Selbstverteidigungskurse. Die dritte Spende über 500 Euro ist für den Spielplatz am Osterholz.

Ersparte Tischmiete bedeutet mehr Spenden

Dank einer Änderung in der Halle können die Veranstalter sogar beim nächsten Mal 800 Euro mehr spenden. Früher wurden zu den vorhandenen Tischen Festzeltgarnituren dazugemietet. Diese 800 Euro fielen dieses Mal nicht an, da Bühnenbauteile, die in etwa die Maße von Tischen haben, eingesetzt wurden. Ob das auch im Herbst klappt, weiß Sabrina Stoffel noch nicht, aber falls ja, würde es auch dann deutlich mehr Spenden ermöglichen.

Ohne das speziell programmierte Kassensystem würde alles nicht so gut laufen. Sabrina Stoffel weist darauf hin, wie toll das Engagement von Michael Hauber, der es erstellt habe und trotz Umzug nach Karlsruhe immer zum Börsenwochenende nach Stockach komme, um sicherzustellen, dass alles funktioniert.

Übrigens ist keine EC-Zahlung möglich, doch das hat einen wichtigen und logischen Grund: Die Auszahlung an die Anbieter direkt nach der Veranstaltung. Damit jeder direkt sein Geld mitnehmen kann, braucht das Team Bargeld in der Kasse. Das Lastschriftververfahren würde nicht nur zu lange dauern, sondern diese Abrechnung wenig Stunden nach der Börse wäre nicht möglich.

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