Wird das Stockacher Trinkwasser bald teuer? Woher kommt es eigentlich?

Sorgen um die Wasserpreise in Stockach: CDU-Gemeinderat Martin Bosch erkundigte sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung, ob und wie die Baupläne der Bodenseewasserversorgung (BWV) mit dem Projekt „Zukunftsquelle“ sich bei den Kosten des Trinkwassers in der Stadt auswirken. Er wies darauf hin, dass die BWV zuletzt immerhin von Baukosten in Höhe von 4,6 Milliarden Euro gesprochen habe.

Auf Bitten der Stadtverwaltung äußerte sich Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Stein, der im Zuschauerbereich saß, dazu. „Wir beziehen 40 bis 50 Prozent des Trinkwassers von der Bodenseewasserversorgung und sind damit betroffen. Wie stark ist aber noch unklar“, sagte er. In Bezug auf die Quellen in Stockach und den Ortsteilen ergänzte er: „Wir prüfen, ob wir den Eigenwasseranteil erhöhen können.“

Das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ der BWV soll den steigenden Bedarf an Trinkwasser aus dem Bodensee bedienen und die Trinkwasserversorgung ausfallsicher machen. Dazu soll eine neue Förderstelle am Standort Pfaffental zwischen Sipplingen und Ludwigshafen entstehen. Voruntersuchungen liefen bereits vor ein paar Jahren, doch wie in vielen Bereichen sind die Baukosten stark gestiegen. Aktuell ist es etwas ruhig um das Projekt. Auf der Internetseite der BWV sind die die jüngsten Aktualisierungen von 2024/25. Dort stehen die von Bosch genannten Baukosten. Über einen Baustart oder Ähnliches ist dort aktuell nichts zu finden.

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