Verletzte Frau in der Marienschlucht – wie oft musste die Feuerwehr schon ausrücken?

Die Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen hatte ihren ersten Einsatz in der Marienschlucht, seit diese Ende März wiedereröffnet worden ist. Bisher war es ruhig und trotz der Massen an Besuchern musste noch niemand wegen eines Unfalls gerettet werden. Doch am Montag, 8. Juni, mussten die Retter ausrücken.

„Die Abteilung Bodman sowie die Kleingruppe A aus Ludwigshafen wurden zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Marienschlucht zu einer verletzten Wanderin alarmiert“, schreibt die Feuerwehr in ihren Einsatzbericht. Der Geländewagen der Feuerwehr sei als erstes Fahrzeug eingetroffen und habe die Betreuung der Patientin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernommen, der mit dem MTW Bodman zur Einsatzstelle gebracht worden sei.

Die DLRG brachte die verletzte Wanderin nach Bodman. Bilder: Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen

„Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde das DLRG-Boot Bodman nachalarmiert, um die Patientin möglichst schonend über den See zu transportieren“, so die Feuerwehr. „Im Hafen Bodman konnte die Patientin anschließend in den Rettungswagen umgelagert werden.“ Dann sei der Einsatz beendet gewesen.

Unfall war zwischen Steg und Anleger

Auf Nachfrage sagte Steffen Bretzke, Gesamtkommandant der Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen, eine Wanderin sei zwischen Steg und Schiffsanleger umgeknickt und habe sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Auf dem neuen Metallsteg in der Schlucht selbst ist also bisher noch nichts passiert, das den Einsatz der Feuerwehr erforderlich gemacht hat. Laut Bretzke gab es bisher nur einen Einsatz am Blissenweg, der zwischen Bodman und der Marienschlucht liegt. Die Feuerwehr Konstanz sei ebenfalls mal in der Nähe im Einsatz gewesen.

Er nimmt an, dass Vorfälle jetzt zunehmen könnten, wenn viele Menschen im Bereich der Marienschlucht unterwegs sind. Auch an Wochentagen außerhalb der Schulferien sei dort Einiges los. Bretzke habe am Montagvormittag 50 bis 60 Besucher gezählt.

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